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Offtopic ... 26.06.2008 09:42

Zwischen Arbeit und Anreise: Keine Zeit für Shooter?

Europa und die Shooter - angesichts eines Interviews Cevat Yerlis mit dem amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes stellt sich schon fast ein wenig die Frage, ob der Kontinent bezüglich seiner Spielevorlieben schon ganz in deutscher Hand ist. Während hierzulande einige Interessensgruppen das Shootergenre argwöhnisch betrachten, geht man in den übrigen Ländern wesentlich lockerer mit der Thematik um. Im betreffenden Artikel hat man fast den Eindruck, ganz Europa wäre ein buntes Völkchen von Casual Gamern, welches lieber auf den Nintendo DS statt durch das Fadenkreuz schaut.
Das Forbes Wirtschaftsmagazin dealt gefällig mit diesem Vorurteil und bescheinigt den Europäern einen ganz speziellen Way of Life. Geprägt von unermüdlicher Arbeit sehen wir hier nur wenige Freiräume, die zum Spielen einladen, wie zum Beispiel den Weg zur Arbeit, wo die U-Bahn, der Zug oder sonstige öffentliche Verkehrsmittel gerade so noch etwas Zeit lassen, sich mit einem Casual Game die Minuten zu verkürzen. Alles Quatsch? Ja, schon ein bisschen. Vor allem die Schlussfolgerung, dass sich die Spieler hier nicht für epische Abenteuer, Action und Schießereien mit blutigem Ausgang begeistern können, macht nachdenklich.

Während in den USA die handfesten Abenteuer phänomenal gut über die Ladentheke gehen, rangieren sie Cevat Yerli zufolge bei uns auf dem unteren Ende der Beliebtheitsskala und werden als schlichtweg böse angesehen. Die Verkaufszahlen bei PC Spielen liegen im Vergleich zwischen Europa und Amerika gleich auf, obwohl der Markt hier zweimal so groß ist. Ob hier die Enttäuschung über die schlechten Verkaufszahlen bei Crysis den Glauben Yerlis an Europa erschüttert haben? Wir wissen es nicht, freuen uns aber schon auf weitere Statements eines Studios, das für die Entwicklung von ausschließlich "bösen Spielen" von den Fans geschätzt wird. (Forbes)
nod MOD
#1 · nod MOD · 26.06.2008 10:48
Ich persöhnlich stehe nich so auf Next gene wie Wii,DS und naja algemein touch screen Eye Toy ist ´für mich dass maximalste an der grenze mag ich au gerne aber ich stehe nich so auf next gene und handheldis bin wohl ein bisschen klassisch was das betrifft aber naja was soll man machen wir leben ja in einer demokratie also lässt sich da wenig machen.Also versucht man mit dingen klar zu kommen die einem nicht gefallen...was nicht immer klappt
Alreech
#2 · Alreech · 26.06.2008 11:33
NaJa, eigentlich ist der Ego-Shooter ja der Vater aller Causual Games.

Wer einen gespielt hat, kann alle Shooter bedienen, und kein anderes Gerne erlaubt es mal eine halbe Stunde mit 63 anderen Menschen zu spielen.

Die meisten Strategie, Rollen- und Adventurespiele erfordern fast immer mehr Zeit zum Erlernen von Steuerung und Spielprinzip, und auch der Multiplayer ist bei diesen spielen alles andere als Causual...
Weder reicht eine halbe Stunde aus, noch kann man mit so vielen Spielern spielen wie sie ein Shooter erlaubt.
Hummel-o-War
#3 · Hummel-o-War · 26.06.2008 14:06
Über die Schlussfolgerungen des Magazins hab ich schon gestern den Kopf geschüttelt. Hoffentlich nimmt sich diese "Meinung" keiner zu sehr zu Herzen... ^^
WarPilot
#4 · WarPilot · 26.06.2008 18:58
Also ich muss schon zugeben, dass ich eine Partie DS mit Freunden vorziehe anstatt den PC anzuwerfen.
#5 · · 26.06.2008 20:51
Ich glaube nicht, daß diese Meinung von Forbes repräsentativ ist. Aber lustig, was die für Ansätze loslassen.

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